
Frankenchicken Großbritannien: Was bedeutet das Urteil für uns?
Das High-Court-Urteil zu Frankenchicken in Großbritannien verändert die Debatte – was bedeutet es für deutsche Verbraucher?
Für den Planeten
Eine Oxford-Studie von 2018 zu 38.700 Höfen in 119 Ländern ergab: Der Umstieg auf eine pflanzliche Ernährung ist die wirkungsvollste Einzelmaßnahme, die eine Person zur Reduzierung ihres Umweltfußabdrucks ergreifen kann.
Lebensmittelsysteme verursachen je nach Abgrenzung zwischen 26% und 34% der weltweiten Treibhausgasemissionen. Nutztierhaltung allein beansprucht rund 80% der globalen Agrarflächen, liefert aber nur 18% der Kalorien und 37% des Proteins. Ehrlich betrachtet ist das die ineffizienteste Art, uns zu ernähren.
Die Folgen reichen über das Klima hinaus. Rinderweidewirtschaft ist der größte einzelne Treiber der Abholzung im Amazonas. Futterpflanzen für Tiere sind der größte Treiber der Sojaexpansion. Gülleabfluss und übermäßiger Antibiotikaeinsatz zählen zu den größten Problemen der Süßwasserqualität weltweit. Der Umstieg auf Pflanzen ist keine Randmeinung des Umweltschutzes – es ist Mathematik.
Wichtige Belege
Begutachtete Metaanalysen kommen inzwischen übereinstimmend zu demselben Schluss: Was wir essen, zählt mehr als fast jede andere individuelle Entscheidung.
Und doch liefert sie nur 18 % der weltweiten Kalorien – ein erstaunlich ineffizientes System.
Quelle: Poore & Nemecek, Science 2018
Allein durch Nutztierhaltung. Rechnet man Futter, Landnutzungswandel und Verarbeitung hinzu, steigt der Wert noch weiter.
Quelle: FAO / IPCC AR6
Die Landwirtschaft ist der größte Süßwasserverbraucher der Erde – der Großteil davon für Tierfutter.
Quelle: UN Water, 2021
Ein direkter Vergleich gängiger Proteinquellen.
Weiter BerichteVon Abholzung über Düngemittelabfluss bis hin zu Mastbetrieben.
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Das High-Court-Urteil zu Frankenchicken in Großbritannien verändert die Debatte – was bedeutet es für deutsche Verbraucher?

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Ausgewählte Filme
Dokumentationen, Recherchen und Kurzfilme von Tierschutzorganisationen und unabhängigen Filmemachern.
Dokumentarfilm-TrailerDer Dokumentarfilm, der Millionen von der pflanzlichen Ernährung überzeugte.
Quelle: Forks Over Knives
KurzfilmHätten Schlachthöfe Glaswände, sagte McCartney einst, wäre jeder Vegetarier. Genau das meinte er damit.
Quelle: PETA
Dokumentarfilm-TrailerDas Umweltargument gegen die industrielle Tierhaltung, in 90 Sekunden.
Quelle: Cowspiracy
Dokumentarfilm-TrailerEin schonungsloser Blick darauf, wie Menschen nichtmenschliche Tiere in praktisch jeder Branche ausbeuten.
Quelle: Dominion Movement
ErklärstückEine ruhige, faktenreiche Erklärung der Umweltrechnung des Fleischkonsums.
Quelle: Kurzgesagt
RechercheWas der Milchkarton nicht zeigt.
Quelle: Mercy For Animals
Die häufigsten Fragen
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Die vier Säulen
Menschen finden auf ganz unterschiedlichen Wegen zur pflanzlichen Lebensweise. Die Gründe unterscheiden sich, das Ziel ist dasselbe.
Jedes Jahr werden mehr als 80 Milliarden Landtiere – und Billionen Wassertiere – für unsere Ernährung getötet. Die meisten sehen nie die Sonne.
Mehr lesen →Eine Oxford-Studie von 2018 zu 38.700 Höfen in 119 Ländern kam zu dem Schluss, dass pflanzliche Ernährung das Wirksamste ist, was ein Einzelner tun kann.
Mehr lesen →Adventist Health, EPIC-Oxford, PREDIMED, EAT-Lancet: Menschen mit pflanzlicher Ernährung leben länger und erkranken seltener an Herzkrankheiten und Diabetes.
Mehr lesen →Ein Drittel des weltweiten Getreides wird an Nutztiere verfüttert. Für Menschen genutzt, könnte es Milliarden zusätzlich ernähren.
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