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Für den Planeten

Der größte Hebel, den ein Einzelner hat.

Eine Oxford-Studie von 2018 zu 38.700 Höfen in 119 Ländern ergab: Der Umstieg auf eine pflanzliche Ernährung ist die wirkungsvollste Einzelmaßnahme, die eine Person zur Reduzierung ihres Umweltfußabdrucks ergreifen kann.

34%
Globale Emissionen aus Lebensmittelsystemen
Crippa et al., 2021
80%
Agrarfläche für Tierhaltung genutzt
Poore & Nemecek, 2018
~80%
Amazonas-Abholzung durch Rinderhaltung
Yale School of the Environment
–49%
Emissionsreduktion durch vegane Ernährung
vs. westlicher Durchschnitt

Lebensmittelsysteme verursachen je nach Abgrenzung zwischen 26% und 34% der weltweiten Treibhausgasemissionen. Nutztierhaltung allein beansprucht rund 80% der globalen Agrarflächen, liefert aber nur 18% der Kalorien und 37% des Proteins. Ehrlich betrachtet ist das die ineffizienteste Art, uns zu ernähren.

Die Folgen reichen über das Klima hinaus. Rinderweidewirtschaft ist der größte einzelne Treiber der Abholzung im Amazonas. Futterpflanzen für Tiere sind der größte Treiber der Sojaexpansion. Gülleabfluss und übermäßiger Antibiotikaeinsatz zählen zu den größten Problemen der Süßwasserqualität weltweit. Der Umstieg auf Pflanzen ist keine Randmeinung des Umweltschutzes – es ist Mathematik.

Wichtige Belege

Der größte persönliche Hebel.

Begutachtete Metaanalysen kommen inzwischen übereinstimmend zu demselben Schluss: Was wir essen, zählt mehr als fast jede andere individuelle Entscheidung.

83%
Der Ackerfläche für Tierhaltung

Und doch liefert sie nur 18 % der weltweiten Kalorien – ein erstaunlich ineffizientes System.

Quelle: Poore & Nemecek, Science 2018

~15%
Der globalen Treibhausgasemissionen

Allein durch Nutztierhaltung. Rechnet man Futter, Landnutzungswandel und Verarbeitung hinzu, steigt der Wert noch weiter.

Quelle: FAO / IPCC AR6

70%
Der Süßwasserentnahmen

Die Landwirtschaft ist der größte Süßwasserverbraucher der Erde – der Großteil davon für Tierfutter.

Quelle: UN Water, 2021

Die häufigsten Fragen

Häufige Fragen

Poore-Nemecek zeigte das Gegenteil: Transport macht nur einen kleinen Anteil der Lebensmittelemissionen aus. Selbst das umweltfreundlichste Rindfleisch schneidet schlechter ab als die umweltschädlichste pflanzliche Alternative.

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